PFARREIENGEMEINSCHAFT GLANDORF-SCHWEGE

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!

Mit offenen Armen liegt das Kind in der Krippe vor uns. Man möchte es hochnehmen und an sich drücken! Es hat keine Angst vor den Menschen, ist offen und wirkt lebendig. Keine Spur von „Himmlischem Dünkel“. Hier offenbart uns Gott sein Wohlwollen, seine Sehnsucht nach dem Menschen.

Maria, in der Himmelsfarbe Blau gewandet, ist ihm zugetan, doch muss sie ihn auch lassen – das Strohlager führt von ihr weg – hinaus in die Nacht, in die Dunkelheit der Welt. Eingeordnet ist diese weihnachtliche Szene in das Koordinatensystem des Lebens – das Kreuz. Leben, Menschen-Dasein findet sich in den Beziehungen untereinander und zwischen Himmel und Erde. Menschenleben findet sich aber auch im Kreuz, im Leid bis hin zum Tod. Diese Koordinaten sind die Kulisse für die Menschwerdung Gottes. Er wird einer von denen, die unter dem Kreuz ihr Leben leben. Und er sucht selbst seinen Platz in den Beziehungen von Mensch zu Mensch. Und die Menschen finden Platz jetzt schon, bei diesem Kind.

In die Nacht hinein und über die irdischen Lebensrealitäten hinweg bricht der Himmel auf. Ein Stern geht auf, umkleidet vom Rot – der Farbe der Liebe. Gottes Liebe ist es, die einleuchtet, wenn man in diesem Kind mehr als nur einen Säugling erkennt. Gottes Liebe ist es, die ihre Spuren hinterlassen wird in der Welt; erste Anzeichen gehen von dem Kind im Stroh aus. Das Licht des Himmlischen, das im Stern aufgeht, und die Farbe des irdischen Strohs stehen in Beziehung – so, wie dieses Kind Himmel und Erde einander näher bringen wird.

Das Kreuz des Lebens verklärt sich in der Spannung zwischen Himmel und Erde, ist durchdrungen von der österlichen Klarheit, die am Ende des irdischen Lebens stehen wird, wenn das Kind durch das Kreuz hindurch ganz und gar und bis zum letzten Atemzug sein Menschsein gelebt hat – um zu verstärken, was hier in Betlehem schon angedeutet ist: Die Liebe Gottes macht nicht Halt vor der Dunkelheit der Welt. Sie will eindringen und verwandeln. Mehr noch: Gott streckt sich uns entgegen, ist sich nicht zu schade, Mensch zu sein und den Menschen anzunehmen.

Hier verbinden sich Himmel und Erde. Hier verbinden sich Licht und Dunkelheit, hier verbinden sich Gott und Mensch, damit das Leben gelingen kann. So lassen wir uns einladen von den offenen Armen des Kindes. Suchen wir seine Nähe in diesen Weihnachtstagen und darüber hinaus im Alltag, wenn sich unser Leben zwischen Himmel und Erde, zwischen Leid und Freude oft so banal anfühlt: Gott ist mit uns– es lohnt sich, IHN in allem zu suchen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Euch von ganzem Herzen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest. Möge Gott auch im kommenden Jahr 2018 mit uns sein und uns mit seinem Segen begleiten.

Gemeindereferentin Christine Plogmann,
Gemeindereferentin Andrea Grote
Pfarrsekretärin Monika Drücker und
Pfarrer Ulrich Müller.

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