Kleiderladen

Über viele Jahre haben engagierte Frauen unserer Kirchengemeinde die Kleiderkammer am Theresienhaus betrieben.

Seit dem 01.01.2016 ist die Kleiderkammer an den Thieplatz in Glandorf umgezogen und hat ein neues Gesicht und einen neuen Namen bekommen: „Kleiderladen“.

Dort können Bürger und Bürgerinnen gebrauchte und gereinigte Kleider zu den Öffnungszeiten abgeben, die an bedürftige Menschen weitergeben werden.

Die Öffnungszeiten sind montags und donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr.

Es dürfen keine Kleidersäcke vor die Tür gestellt werden!

Der Kleiderladen ist eine gemeinnützige Einrichtung der Kath. Kirchengemeinde St. Johannis Glandorf.
Auch ein Spendenkonto haben wir für den Kleiderladen eingerichtet bei der Sparkasse Osnabrück,
IBAN: DE05 2655 0105 0006 5316 93, BIC: NOLADE22.

Wer sich als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin im Kleiderladen engagieren will, möge sich bei Frau Sanning, Tel. 1426, melden.

Bericht von der Eröffnung im Kirchenboten [677 KB]

Spende für Kleiderladen

Unsere Kirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich beim Musikverein Füchtorf für die großzügige Spende von 400 Euro.
Dieses Geld kommt unserem neuen Kleiderladen zugute, der zu Beginn des Jahres in Betrieb genommen wurde.
Dafür musste eine neue Einrichtung gekauft und der Innenraum renoviert werden.

presseartikel-zur-scheckuebergabe-vom-musikver.pdf [405 KB]

Kleiderkammer umgezogen

Pastor Ulrich Müller (rechts) segnete den neuen Kleiderladen der Kirchengemeinde am Thieplatz.

Glandorf eröffnet neuen Kleiderladen am Thie

Glandorf. Neuer Name und neuer Standort für die Glandorfer Kleiderkammer: Da die alten Räume im Theresienhaus aufgrund der gestiegenen Nachfrage nicht mehr ausreichten, zog die Einrichtung an den Thieplatz. Pastor Ulrich Müller eröffnete jetzt den „Kleiderladen“, in dem 25 Helferinnen gut erhaltene Gebrauchtkleidung an Bedürftige abgeben – darunter auch Flüchtlinge und Obdachlose.

Vor nicht allzu langer Zeit diskutierten die Helfer der alten Kleiderkammer noch darüber, ob sich der Weiterbetrieb überhaupt lohnt, doch dann kamen die Flüchtlinge – und mit ihnen die Nachfrage nach gut erhaltener, günstiger Kleidung. „Jetzt ist ein Aufschwung da“, erklärte die erste Ansprechpartnerin Agnes Sanning .

Da die Kammer im Keller des Theresienhauses zudem aus allen Nähten zu platzen drohte, entschied sich die Kirchengemeinde dafür, einen Laden an der Ecke Parkring/Am Thie anzumieten. Die Kosten für die Kaltmiete teilt sie sich mit der politischen Gemeinde. Jeder, der ein Kleidungsstück aus dem Laden mitnehmen möchte, hinterlässt im Gegenzug einen Obolus, wodurch die Nebenkosten finanziert werden.

Pastor Ulrich Müller (links) und die ehrenamtlichen Helferinnen freuen sich über den neuen Standort, der mehr Platz bietet als die alte Kleiderkammer.

Gründung vor fast 20 Jahren
Die Einrichtung selbst gibt es bereits seit knapp 20 Jahren: 1997 gründeten Sanning und ihre Mitstreiter die alte Kammer, um vor allem Flüchtlinge, die im Zuge des Balkankriegs nach Deutschland gekommen waren, mit Kleidung zu versorgen. Im neuen Kleiderladen verteilen insgesamt 25 Helferinnen neben Kleidung auch Schuhe, Bettwäsche und Haushaltsware an ihre Kunden. Obdachlose werden zudem mit Schlafsäcken versorgt.

„Ich bin beeindruckt“, erklärte Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann. Sie wisse aus eigener Erfahrung, wie wichtig solche Angebote seien. Dass die Einrichtung überhaupt schon so lange Bestand hat, sei vor allem der Spendenbereitschaft der Glandorfer zu verdanken, so Sanning: „Die Bevölkerung hat uns immer mit Kleidung versorgt.“

Männerkleidung gesucht
Nachdem Pastor Ulrich Müller die Räume gesegnet hatte, öffnete der Kleiderladen offiziell seine Türen. Er ist montags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, während dieser Zeit können auch Spenden abgegeben werden. Zurzeit benötigen die Helfer vor allem Männerkleidung in kleinen Größen sowie Schuhe für Erwachsene und Kinder.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung
http://www.noz.de/lokales/glandorf/artikel/654786/glandorf-eroffnet-neuen-kleiderladen-am-thie#gallery&0&0&654786
Text und Fotos: Danica Pieper

Textilien für alle

Über mehr Kundschaft in der Kleiderkammer würden sich Agnes Sanning und die anderen Helferinnen freuen. „Es sind wirklich tolle Stücke dabei, die doch noch mal Verwendung finden können“, meinen sie.

Kleiderkammer Glandorf: Agnes Sanning von Anfang an dabei

Glandorf. Second-Hand-Kleidung für Kinder und Erwachsene von Schuhen, über Hemden bis zur Jacke gibt es in der Kleiderkammer der katholischen Kirchengemeinde St. Johannis Glandorf. Ins Leben gerufen wurde die wohltätige Institution 1997. „Damals bestand eine große Notwendigkeit, denn aufgrund des Jugoslawienkriegs kamen viele Flüchtlinge nach Glandorf“, erinnert sich Agnes Sanning, die seit der ersten Stunde bei der Kleiderkammer mitwirkt.

Als Mitglied im Caritas Ausschuss des Pfarrgemeinderats gründete die ehrenamtlich engagierte Glandorferin die Kleiderkammer mit. „Damals waren unsere Kleiderräume noch in der ehemaligen Kaplanei untergebracht“, berichtet Agnes Sanning, während sie gut erhaltene Pullover in die Regale sortiert. Als später das Glandorfer Theresienhospital geschlossen wurde und die Caritas das Gebäude als Theresienhaus, eine Einrichtung für chronisch suchtkranke Menschen übernahm, zog die Kleiderkammer dort mit ein.

Jeder ist willkommen

16 Frauen helfen in den zwei Kellerräumen in der Krankenhausstraße, geben Kleidung für ein geringes Entgelt ab, nehmen sie an, sortieren und beraten Kunden. Jeder sei herzlich willkommen in der Kleiderkammer, schließlich fördere Second-Hand den sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Genutzt würde das Angebot jedoch hauptsächlich von Menschen die finanziell nicht so gut aufgestellt sind oder sich in Notlagen befinden.

„Mit Händen unf Füßen“
Besonders in der kalten Jahreszeit versorgen die Helferinnen der Kleiderkammer auch die Bewohner der Glandorfer Obdachlosenunterkunft mit Decken oder warmen Jacken. „In der Spargelzeit kommen auch Erntehelfer zu uns. Manchmal müssen wir uns dann mit Händen und Füßen verständigen, da viele von ihnen kaum deutsch sprechen, aber irgendwie klappt das dann immer“, erzählt Agnes Sanning lächelnd. Auch die Bewohner des Theresienhauses holen ihre Kleidung gerne in der Kleiderkammer. Viele Menschen kämen zudem, um mal zu reden, mal gehört zu werden. „Es ist wie ein kleiner Treffpunkt“, sagt Agnes Sanning.

Einnahmen gespendet
Das eingenommene Geld spendet die Kleiderkammer-Initiative an karitative Einrichtungen wie unter anderem die Kinderkrebshilfe oder den ambulanten Kinderhospiz Dienst. Insgesamt werde mehr Kleidung angenommen als abgegeben. Deswegen wird regelmäßig ein Teil der Sachen mit Hilfstransporten nach Kaliningrad geschickt.

Öffnungszeiten
Geöffnet ist die Kleiderkammer im Theresienhaus Montags von 15 bis 17 Uhr. In dieser Zeit kann sowohl Kleidung für ein geringes Entgelt erstanden als auch Kleiderspenden abgegeben werden.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 29.07.2015
Text und Foto: Carolin Hlawatsch

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